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Auf den Spuren von Emotional Eating

Emotional Eating und intuitives Essen sind im Ernährungskosmos in aller Munde. Aber was steckt dahinter und wie kann es gelingen wieder zu einem ausgleichenden nährenden Essen zurück zu finden, dem sogenannten intuitiven Essen? Dazu soll diese Tabelle dienen um anhand von achtsamer Beobachtung Muster zu erkennen und Strategien zu entwickeln wie du deinen Bedürfnisse und Emotionen auf gesunde und liebevolle Art begegnen kannst. Ein Versuch dir, deinem Körper und Soul mit Liebe und Achtsamkeit zu begegnen. *just take some babysteps :)*

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Aus Liebe zum Essen

Mit diesem Ernährungstagebuch zum Ausdrucken kannst du deinen Alltag entschleunigen und erspüren was dich und deinen Körper wirklich nährt und durch achtsames Essen neue Lebensenergie gewinnen. Zur Wertschätzung der Nahrung als kunstvoller Alltagsbegleiter um den Tag mit allen Sinnen zu genießen.

Achtsamkeit in der Ernährung
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What about Achtsamkeit? Nichts Neues aber doch so wichtig

Was ist Achtsamkeit?

Unter Achtsamkeit versteht man, ganz einfach gesagt, den derzeitigen Moment bewusst wahrnehmen. Im Hier und Jetzt sein, der Gegenwart. Sich keine Sorgen über die Vergangenheit zu machen und mit den Gedanken nicht in der Zukunft sein. Das heißt im derzeitigen Moment körperlich und mental anwesend sein.

Was kann Achtsamkeit bewirken?

Achtsamkeit kann dir helfen Emotionen und Gedanken ohne Bewertung wahrzunehmen, dadurch kommst du zur Ruhe und fühlst dich ausgeglichener. Oft fühlen wir uns in unserem Alltag gestresst von vielen To-Dos, erdrückenden Emotionen, Konflikten, Sorgen die wir aus der Vergangenheit mit in die Zukunft nehmen, wir rennen unbewusst durch unseren Alltag und manchmal wird uns alles zu viel. Regelmäßige Achtsamkeit kann dir dabei helfen dich besser zu konzentrieren, zu fokussieren, einen gesunden Abstand zu deinen eigenen Gefühlen und Gedanken einzunehmen. Du fühlst dich rundum wohler, bist gelassener und das führt meist zu einer besseren Beziehung mit dir selbst und anderen als auch zu einem positiver erlebten Alltag.

Bad News:

Langfristige Erfolge und Veränderungen entstehen nur bei regelmäßigem Üben 😉

Good News:

Es reichen auch schon wenige Minuten am Tag und mitunter alle Übungen lassen sich super angenehm in den Alltag integrieren. Denn Achtsamkeit ist letztendlich vielmehr eine Haltung, die du mit etwas Übung erlernen kannst.

Und wie funktionierts?

Du kannst schon mit kleinen Veränderungen deinen Alltag ganz einfach achtsamer gestalten, indem du beim Duschen zum Beispiel das warme Wasser auf deiner Haut wahrnimmst, den Geruch des ersten Kaffees am Morgen oder beim Aufstehen dich erst einmal an die Bettkante setzt und drei tiefe Atemzüge nimmst. Erst wenn wir mit diesen kleinen Dingen anfangen wird uns bewusst wie wir durch unseren Alltag rasen ohne ihn wahrzunehmen. Auch das Wahrnehmen mit allen Sinnen schult deine Aufmerksamkeit.

Überlege dir einmal wo im Alltag könntest du Achtsamkeit integrieren? Wenn du Lust hast fang doch direkt morgen an 🙂

Zudem gibt es verschiedene Methoden um Achtsamkeit zu erlernen:

  1. MBSR „Mindfulness Based Stress Reduction“ = achtsamkeitsbasierte Stressreduktion. Es ist ein achtwöchiges Achtsamkeitstraining, entwickelt von Dr. Jon Kabat- Zinn und wird mittlerweile in allen Lebensbereichen angewandt von Schule bis Unternehmen, Kliniken und Freizeiteinrichtungen. Es verbindet meditative Übungen in Ruhe und Bewegung mit Ansätzen aus der modernen Psychologie und Stressforschung. Dieses Programm ist besonders geeignet für Personen die nach effektiven Möglichkeiten zur Stressbewältigung suchen, körperlich erkrankt sind, unter psychischen oder psychosomatischen Beschwerden leiden (unbedingt den Rat des Arztes einholen) oder nach Ausgeglichenheit und Wohlbefinden streben. Durch MBSR können die Übenden wieder Einfluss auf ihren Zustand nehmen. Übende schulen ihre Selbstreflexion und erhalten die Fähigkeit ihr Verhalten bewusst wahrzunehmen und die damit in Beziehung stehenden Konsequenzen zu reflektieren.
  2. Autogenes Training  wurde vom Berliner Arzt Prof. Dr. Johannes Heinrich Schultz entwickelt und ist eine auf Autosuggestion basierende Entspannungstechnik. Der Körper soll sich dabei anhand von bestimmten Redewendungen bzw. wiederholenden Sätzen selbst in einen entspannten Zustand bringen ähnlich wie kurz vor dem Schlafen. Wichtig ist ein regelmäßiges Üben, welches meist bei ausgebildeten Personen erlernt wird und später selbst ausgeführt werden kann. Dabei gibt es verschiedene Übungen wie zum Beispiel die Schwereübung „dein Arm wird ganz schwer“ oder die Wärmeübung „in deiner Bauchgegend spürst du eine wohlige Wärme“. Die Übungen werden meist im Liegen oder Sitzen ausgeführt. Regelmäßiges Üben kann unter anderem Bluthochdruck senken, Schlafstörungen mildern, Stress und Unruhe lindern und das Wohlbefinden steigern.
  3. Progressive Muskelentspannung nach Jacobson beruht auf dem Prinzip der Anspannung und Entspannung. Die Übenden erlernen dabei unterschiedliche Muskelgruppen für wenige Sekunden anzuspannen um sie dann in die vollkommene Entspannung loszulassen. Mit regelmäßiger Übung gelangt der Körper zunehmend schneller in den Zustand der Entspannung und die Übenden können diese Technik nahezu überall ausführen. Die Wahrnehmung für oft stressbedingte Muskelverspannungen wird geschult, es wirkt sich positiv auf Herz-Kreislauf aus, kann bei  Schlafstörungen helfen und weitere körperliche Beschwerden lindern.
  4. Meditation kann eigentlich als der Überbegriff für verschiedenste Techniken gesehen werden die den Körper und Geist zur Ruhe bringen. Am häufigsten verbreitet ist wohl das Bild vom Yogi-Sitz mit geschlossenen Augen und der Konzentration auf den Atem. Meditation kann aber auch im Liegen oder sogar in der Bewegung ausgeführt werden wie zum Beispiel im Yoga. Positive Effekte sind die Steigerung der Konzentration und Kreativität. Regelmäßiges Üben lindert unter anderem Stress, Schlafstörungen, körperliche und mentale Beschwerden.

Aber wie es mit allen Dingen ist, ganz besonders diejenigen mentaler Natur: es gibt kein Ende ohne Anfang und bei Achtsamkeit ist sogar das Ende grenzenlos, die positiven Vibes aber vorprogrammiert. Also auf gehts: Wie elhotzo auf Instagram so schön sagte: “schlimmste an Selfcare, dass man sich selbst drum kümmern muss”.

Foto: @edajanephotography