Lass doch mal entspannt reflektieren und hinfallen: Wie ich meine Gelassenheit fand

Als ich Anfang des Jahres mal wieder so richtig auf die Fresse flog, weil sich zum Sex noch der ganz unreflektierte Gefühlswahnsinn beimischte. Wusste ich bis hier hin und nicht weiter. Während ich in meiner eigen gebrauten Drama-Suppe erstickte, beschloss ich dem Wahnsinn von unbeherrschtem Emotions-Overload ein Ende zu setzen. Das bin ich nicht, das will ich nicht sein und der Trigger Teufel kann mich mal kreuzweise. Ich will nicht mehr auf dich reinfallen nur weil Vergangenes erst halb verdaut und nicht ganz gargekocht war.

Jetzt sitze ich hier und kann dieses Gefühl von Gelassenheit, die wohlig umarmende Wärme die in mir aufsteigt gar nicht greifen. Immer mit einem Augenzwinkern Angst dabei sie könne wieder verpuffen, festhalten wollen, nicht können um letztendlich doch darauf zu vertrauen, dass es das Karma gut mit mir meint.

Und wie konnte ich all das so greifbar machen? Arbeit! Harte Arbeit mit mir und meinen Nervenbahnen. Einer guten Portion „Scheiß auf Body Maß Index“ und einer klaren Selbstentfaltung der eigenen Sexualität. Umlenken! Gute Gewohnheiten festigen und den Lastern mit Witz und Wort begegnen in voller Freundschaft. Vertrauen auf die Urkraft aus dem Wurzelchakra. Verbunden mit mir und allem um mich herum. Versuchen Grenzen zu lösen und Relax-Mal Kettenglieder zu knüpfen. Diese Urkraft auch als sexuelle Schöpferkraft umschrieben ist allgegenwärtig und lässt die Dinge in einem ganz bestimmten Zauber erscheinen. Nicht mehr irgendwas sein Wollen außer eins mit deinem Körper. Menschen begegnen, umarmen, die Neugierde stillen, SEIN, Mauern zurücklassen…

Und die Moral der Geschicht:

Nehmt euch mehr Zeit um eure wahre Sexualität zu erkennen. Frei von Mustern und in Stein gemeißelten Bildern. Von Bedürfnissen gebraucht zu werden und der Sehnsucht gefallen zu wollen. Erst wenn du dich auf den Weg machst nicht mehr mit deinem Körper sondern in deinem Körper zu wohnen erreichst du Freiheit auch wenn das wie Hokus Pokus Spiri Shit klingen mag. Es ist der Reality Check. Dann werden verquere Sichtweisen aufgeschlüsselt.

Ich habe erkannt das exzessiver Sport nur ein altes Laster der vergangenen Essstörung war, die Muse alles Ästhetischen aber stets wartete um aus ihrem Schmuckkasten genommen zu werden, neu eingekleidet, sanfte Bewegungen voll Sinnlichkeit und tiefen Fühlens, Verbinden wollen, Offen begegnen. Loslassen und im Moment sein, den Beat des Lebens fühlen. Jede Pore voll Lust spüren, weiche Augenblicke, durchschimmern von Verletzlichkeit aber in der Präsens der Gegenwart erblühen und annehmen. „On the Road sein“, weil der Hunger ruft und nicht die Traurige Schwester Sadness, die dich in eine Rolle zwingt um am Gesellschaftsspiel teilzunehmen. Überall zuhause Sein, weil Zuhause dort ist wo ich eins sein kann mit mir. In meiner wahren Natur, frei sein, sich in das Getümmel werfen und sich dessen entziehen.

Meine gedämpfte, im entspannten Rhythmus schwingende Stimme, gab mir wohl schon immer meinen natürlichen Lebenstakt vor, aber ich habe viel zu selten auf sie gehört und mich dem Mindfuck von außen hingegeben.

But at the End:

Ich bin so unendlich dankbar auf die Fresse geflogen zu sein um nun endlich voller Liebe mit mir im Beat des Lebens zu tanzen.

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